Nachteile der mündlichen Kommunikation
Mündliche Kommunikation leidet auch unter den folgenden Einschränkungen:
1. Mündliche Kommunikation spart nicht immer Zeit und Geld. Häufig laufen Meetings ohne Ergebnisse oder getroffene Vereinbarungen weiter. Solche Meetings können sehr anstrengend und verschwenderisch sein.
2. Mündliche Mitteilungen können nicht lange aufbewahrt werden. Das bedeutet, dass sofort gehandelt werden muss. Sie sind nicht in Rekordbüchern zu finden und wir können nicht auf sie zurückgreifen. Dies ist eine gravierende Einschränkung der mündlichen Kommunikation.
3. Wenn keine aufgezeichneten oder schriftlichen Unterlagen vorliegen, haben mündliche Mitteilungen keine Rechtsgültigkeit.
4. Mündliche Kommunikation kann zu Missverständnissen führen, wenn der Sprecher seine Gedanken nicht sorgfältig organisiert hat oder der Zuhörer die Nachricht aufgrund seiner Unachtsamkeit verfehlt.
5. Es ist schwierig, die Verantwortung für irgendetwas, das falsch läuft, oder einen Fehler durch Unterlassung oder Kommissionierung in der mündlichen Kommunikation zuzuteilen.
Verbesserung der Fähigkeit zuzuhören:
Keine mündliche Kommunikation kann wirksam sein, ohne dass der Empfänger der Nachricht ordnungsgemäß zugehört hat. Es ist sehr wichtig, die Hörfähigkeit zu verbessern. Es erfordert ernsthafte Anstrengungen des Zuhörers, um das aufzunehmen, was ihm gesagt wird. Es ist weitgehend eine Frage der mentalen Konditionierung. Wir werden nur aufmerksam zuhören, wenn wir zuhören wollen. Die meisten Menschen werden faul, und das Zuhören erfordert ernsthafte Arbeit. Wir müssen uns trainieren, um aufmerksam zuzuhören. Mit wachsamem Verstand müssen wir lernen, auf gesprochene Wörter zu achten. Die beste Anleitung in dieser Hinsicht ist in folgendem enthalten: „Zehn 38 Gebote des Zuhörens“, wie sie von Keith Davis und John W. Newsroom formuliert wurden:
1. Aufhören zu reden: Im Allgemeinen interessieren wir uns mehr für das, was wir sagen wollen, als für das, was wir mitbringen. Also müssen wir aufhören zu reden, bevor wir zuhören.
2. Beruhigen Sie den Sprecher: Wenn sich der Sprecher nicht wohl fühlt, kann er seine Arbeit nicht zufriedenstellend erledigen. Daher ist es für den Zuhörer / Zuhörer sehr wichtig, den Sprecher komfortabel zu machen.
3. Zeigen Sie dem Sprecher, dass Sie ihn hören möchten: Es ist wichtig, den Sprecher nicht abzulenken, indem Sie auf die Uhr schauen, ein Buch oder eine Zeitung lesen oder von ihm wegsehen. Darüber hinaus sollten Sie dem Sprecher den Eindruck vermitteln, dass Sie ihm zuhören, um ihn zu verstehen, anstatt sich dagegen zu stellen.
4. Ablenkungen entfernen: Bestimmte Aktivitäten wie das Tippen mit einem Stift oder Bleistift, das Mischen von Papieren oder das Weiterleiten von etwas lenken den Sprecher ab.
5. Mit dem Sprecher sprechen: Ein wahrer Informationsaustausch kann nur stattfinden, wenn wir uns in die Position des Sprechers setzen. Auf diese Weise können wir seinen Standpunkt einschätzen und ein klimafreundliches Klima aufbauen.
6. Seien Sie geduldig: Geduld zahlt sich aus. Wir sollten dem Sprecher genügend Zeit geben. Es gibt alle Arten von Sprechern. Einige kommen sehr schnell auf den Punkt, während andere viel mehr Zeit benötigen. Deshalb müssen wir dem Sprecher genügend Zeit geben, um auf seine Weise an seinen Punkt zu gelangen. Wir dürfen nicht versucht sein, zu unterbrechen.
7. Behalten Sie die Wut: Wut ist der schlimmste Feind der Kommunikation, da er Wände zwischen den Teilnehmern des Kommunikationsereignisses bildet. Es verhärtet ihre Positionen und blockiert ihren Geist für andere Worte.
8. Machen Sie Argumente und Kritik unkompliziert: Argumente und Kritik führen nirgendwohin. Auf der anderen Seite setzen Argumente und Kritik den Sprecher in die Defensive und machen ihn wütend.
9. Fragen stellen: Das Stellen von Fragen ist offen. Es zeigt, dass Sie zuhören. Es zeigt, dass Sie die Nachricht erhalten und auch das Feedback geben.
10. Hör auf zu reden: Dies ist das letzte sowie das erste Gebot. Alle anderen Gebote oder Regeln des Hörens hängen davon ab.

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